Hilf´ der Natur ... Spinne                                                                                                

Da in unseren Städten der Lebensraum für die Tiere immer beengter wird, versuche ich im Kleinen, einigen Tieren bei der Wohnungssuche behilflich zu sein.

 

Dazu gehören z.B.:

Halbhoehle

... zwei auf dem Balkon aufgehängte Nistkästen...

Die für Rotkehlchen gedachte Halbhöhle wurde noch nicht angenommen, da ich diese zu spät aufgehängt habe, d.h. nach Beginn der Brutsaison der Vögel.        

Der Meisenkasten ist für verschiedene Meisenarten gedacht. Dieser wird schon seit Jahren von einem Paar Blaumeisen erfolgreich benutzt, mit einem Jahr Unterbrechung. Dies lag wohl daran, dass sie bei der Winterfütterung von einer Spatzensippe verdrängt wurden. Die Vögel lassen sich kaum stören, hält man sich auf dem Balkon auf.

Meisenkasten

Miniteich

...ein „kleiner Teich...“

Der kleine Teich dient als Vogeltränke, welche auch gerne angenommen wird. Zudem bietet er auch eine Wohnung für Wasserflöhe und andere wasserbewohnende Kleinstlebewesen.Dieser ist bepflanzt mit folgenden aufgeführten Pflanzen: Zwergseerose, Blutweiderich, Sumpf-Schwertlilie, Froschlöffel und einer Sumpf-Dotterblume

...einen Sommerflieder für die Schmetterlinge...

...Schnittlauch, dessen Blüten den Hummeln als Nahrung dienen und weitere verschiedene Blütenpflanzen, an denen auch schon Taubenschwänzchen sich ihren Nektar abgeholt haben. Taubenschwänzchen gehören zu den  Schmetterlingen, obwohl ihr Flug eher an einen Kolibri erinnert, wenn sie im Schwirrflug vor der Blüte stehen und mit dem Saugrüssel aus der Blüte Nektar tanken...

Taubenschwaenzchen

Taubenschwänzchen an Streptocarpus saxorum

Grabwespe trägt Blattläuse für ihre Larven in den Bau
Mauerbienen -Nisthilfe

... Nisthilfen für Insekten...

Da unsere modernen Häuser alle „glatt verputzt“ sind gibt es keine Mauerritzen mehr in welchen Mauerbienen siedeln könnten. Diese Tiere leben solitär und bilden keinen Staat, wie wir es von z.B. der Honigbiene her kennen. Sie sammeln Pollen und lagern diesen in den Röhren  bzw. Löcher des Holzstammes ein, danach legen sie mehrere Eier darin ab und verschließen das ganze mit einem Erd- oder Lehmpfropfen. Die Mauerbienen betreiben im Gegensatz zu den Honigbienen keine Brutpflege. Das fertige Insekt nagt sich von innen heraus selbst in die Freiheit.

Abb.: links oben trägt eine Grabwespe Blattläuse für ihr Gelege in den Bau .

Wanderbienen-Gelege

Wie Ihr liebe Leser seht, kann man mit einfachen Hilfsmitteln einigen wenigen Tieren zu einer Wohnung verhelfen.

Die Nistkästen sind im Fachhandel erhältlich. Eine ca. 10cm starke Baumscheibe, am besten eignen sich Harthölzer wie z.B. Eiche und Buche, dient uns als Nisthilfe für Insekten. Diese wird mit verschieden tiefen und starken Löchern versehen, fertig ist das ganze. Die Bambusstücke werden in einem Klinkerstein übereinander geschichtet und sollten eine Mindestlänge von 15cm haben. Fertig sind die Wohnungen für die Mauerbienen.

Weiter Anregungen findet Ihr auch in verschiedenen Büchern die sich mit diesen Thema beschäftigen. Ich z.B. besitze das Buch zu diesem Thema - Tiere auf Wohnungssuche, aus dem Deutschen Landwirtschaftsverlag, ISBN 3-331-00660-2 

                       

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