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Was sind Karnivoren - Pflanzen? Die „normalen“ Bäume und Pflanzen nehmen Nährstoffe und Wasser über die Wurzeln auf. Parasitisch lebende Pflanzen, wie z.B. die uns allen bekannte Mistel, holen sich Wasser und Nährstoffe aus ihrer Wirtspflanze. Karnivoren haben indessen die Fähigkeit entwickelt, dass sie Insekten und andere kleinere Tiere fangen. Diese werden in einem Verdauungssaft aufgelöst, um die dabei entstehende stickstoffreiche Flüssigkeit zu verwerten. Auf sauren Sumpf- und Moorböden kommen die meisten Karnivoren vor. Diese Böden sind arm an Nährstoffen, insbesondere fehlt ihnen der für Pflanzen wichtige Stickstoff. Karnivoren gibt es mit passiven und aktiven Fallen: Eine passive Falle ist z.B. die der Kannenpflanze oder die Klebefalle des Taublattes. Die Venusfliegenfalle ist das Beispiel für eine aktive Falle. Berührt ein Tier passender Größe mehrmals die Sinneshaare klappt die Falle zu. Dann gibt es noch die aktive Klebbefalle des Sonnentaus. Bleibt ein Beutetier an den klebrigen Drüsen der Blätter kleben, rollt sich das Blatt zusammen und hält die Beute fest.
Kurze Kulturbeschreibung zur Haltung von Karnivoren:
Der Wasserschlauch Von ihm gibt es drei verschieden Arten:
Bei der unten abgebildeten Pflanze handelt es sich um Utricularia sandersonii, eine terrestische Art. Südafrika ist die Heimat dieser Pflanze. Eine Besonderheit ist, sie blüht das ganze Jahr über, ihre Blütenstengel sind ca. 5 cm hoch.
Der Rundblättrige Sonnentau (Drosera rotundifolia) Das Verbreitungsgebiet liegt in den kühleren gemäßigten Zonen Nordamerikas, Europas, Russlands und Asiens. Das Vorkommen von Sphagnum Moos lässt den Schluss zu das hier der beschriebene Sonnentau vorkommt. Zum überwintern bildet diese Art so genannten Winterknospen. Im Herbst beginnt die Pflanze Blätter zu bilden wie in ihrem Jugendstadium. Diese kleinen Blätter wachsen dicht gedrängt und bilden so eine rundliche Knospe. Derweilen sterben die alten Blätter ab. Zu Beginn der Wachstumsperiode im Frühjahr werden neue Wurzeln gebildet und die Knospe öffnet sich. Und in ihrer Mitte beginnt das neue Wachstum. Erwirbt man diese Pflanze, hat man oft den Eindruck diese Pflanze sei vergeilt, d.h. aufgrund von Lichtmangel in die Länge geschossen. Aber wie schon oben erwähnt kommt dieser Sonnentau überall dort vor wo auch das Sphagnum Moos wächst. Damit der Sonnentau nicht von dem Sphagnum Moos überwachsen wird muss er selbst auch nach oben wachsen, deshalb bildet dieser Sonnentau einen Stiel.
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